Entdeckungen - oder Ihre Bucket List

Ich möchte hier eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten am Rand der Lane B96 vorstellen.

Es sind Wanderungen, Besuche, Aktivitäten. Diese Hinweise wurden selbst aufgesucht oder sind besonders erwähnenswert, ohne persönliche Entdeckung. In der weiteren Entwicklung dieser Seite, ist eine Vervollständigung jederzeit möglich. Diese Anregungen können für eine längere Reise an der LaneB96 in die eigene Planung fließen.

Zittauer Gebirge

Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sind im Zittauer Gebirge möglich. Ob den "Märchenpfad" oder Mehr-Tageswanderungen über verschiedene Gipfel dieser zerklüfteten Welt.

Wer auf dem Sell-Hof sein Quartier bezogen hat, kann eine besondere Wanderung, vielleicht zum Sonnenaufgang zur Lausche, dem Gipfel des kleinsten Gebirges durchführen. Eine Stirnlampe zu dieser Tour wäre empfehlenswert, wenn die Zeit des Aufbruchs in der Dunkelheit erfolgen sollte.

Durchgang zum Steinbruch für Mühlenräder

Für Kletterfeunde gibt es ausgewiesene Kletterpfade an verschiedenen Gipfeln in dem Gebirge. Jene, die diesen Sport betreiben kennen die Hintergrundinformationen des Deutschen Alpenvereins mit seinen Sektionen, auch in Sachsen.

130 Gipfel mit unterschiedlichen Kategorien sind erklimmbar.

Wer es selbst einmal unter Leitung durchführen möchte, dem kann im Zittauer Gebirge ein Schnupperklettern angeboten werden. Neben diesem Angebot gibt Indoor Bouldern, Outdoor Aktivitäten in verschiedenen Regionen dieses Gebirges

 

Zu empfehlen für Bahnfreunde ist die Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn nach Jonsdorf oder Oybin.

Wer einen der  ersten Züge wählt, kann gern zwischen den Haltepunkten eine Wanderung durch Teile des Zittauer Gebirges durchführen. Die Strecke ist mit ca. 5km überschaubar.

Oberlausitz

Oppach - eine Kleinstadt an der Lane B96 ist auch Heimat eines bekannten Mineralwassers aus der Oppacher Mineralbrunnen GmbH. Deckt Euch auf der Reise mit Wasser oder anderen Getränke dieser Marke ein.

Die Geschichte des Wasser findet man auf dem Oppacher Brunnenpfad. 

Spreequelle

Eine der wichtigsten Standorte an der Lane B96 ist die Quelle der Spree. Dafür gibt es drei Quellen. Die für sich aktiv zu besuchende Quelle, ist die Quelle auf dem Kottmar bei Walddorf, Teil Ebersbach - Neugersdorf. Die Spree begleitet der Reisenden auf der LaneB96 bis zur Haupstadt Berlin zum größten Teil.

Dieser Rundweg ist hier down zu laden.

 

Wer kennt nicht Filme von Actionmovies angefangen bis Märchen?

Viele Aufnahmen wurden in ausgewählten realen Kulissen gedreht. In Deutschland gehört Görlitz zu den bekanntesten Kulissen von internationalen Filmagenturen dazu.

Hier am Kottmar, unweit der Spreequelle befindet sich für Filmfreunde eine besondere Kulisse.

"Weihnachtsgans Auguste" ist ein Klassiker in der Weihnachtszeit.

Von Eibau, rechtseitig der Lane B96  in Richtung Obercunnersdorf biegt man in die  "Obercunnersdorfer Strasse"  ein, zur Eibauer Strasse folgend. Nach ca. 5km befindet sich linksseitig, nach eine kleinen Siedlung, der histrorische Drehort dieses Filmes.

Schaut doch einfach mal vorbei!

Herrnhut

Ein Kleinstadt mit Esprit. Wer kennt nicht den Herrnhuter Stern, traditionell zur Weihnachtszeit als Symbol in Fenstern oder Kirchen aufgehangen. Ein kleiner Stop an der Manufaktur könnte eingeplant werden.

In der Vorweihnachtszeit sind Kurse zum individuellem Gestalten des Herrnhuter Weihnachtssterns buchbar.

"Zielwasser"

Zielwasser ist ein Synonym für Alkohol. In der Oberlausitz gibt es zwei bedeutende Unternehmen mit Tradition.

Wer gern Dunkles Bier mag, wie Schwarzbier, sollte in EIBAU die Privatbrauerei Eibau besuchen und im Werksverkauf sich für die Reise einzudecken.

Im Juni jeden Jahres gibt es ein "Volks- und Traditionsfest" in dieser Stadt. Dazu gehört der "Eibauer Bier- und Traditionszug".

 

Für jene,welche einen Gaumen für Brände haben, empfehle ich einen Stop in Wilthen. Hier befindet sich seit 1842 die "Wilthener Weinbrennerei GmbH". Weinbrand - Der Wilthener oder Kräuterliköre sind Brands des Unternehmens. 

Sollte der Blick in das Glas zu tief gewesen sein, kein Problem, denn es gibt einen Stellplatz für Caravans "An der Schnapsbrennerei"

Militärische Geschichte

Das Gebiet der Oberlausitz war in der Geschichte Europas immer wieder ein Teil von militärischen Auseinandersetzungen. Ob in der Zeit der Besiedelung und Unterwerfung, im 15 Jh. mit der hussitischen Revolution, den napolionischen Krieg und auch dem 2. Weltkrieg.

Hier in der Region um Bautzen wurde die letzte große Panzerschlacht zwischen der polnischen Armee mit Unterstützung der Sowjetarmee und der Deutschen Armee im April 1945 geführt. Tausende Soldaten beider Seiten wurden getötet oder verwundet.

Wer sich mit dieser Geschichte dieses militärischen Hintergrunds auseinandersetzen möchte, findet verschiedene Informationen. 

Zum Gedenken der Opfer, auch Zivilisten, kann der Reisende auf der Lane B96 in Bautzen den Soldatenfriedhof besichtigen, als auch in dem Dorf Wurschke, Süd-Östlich von Bautzen, das Denkmal für die Kriegsverbrechen in den Wallanlagen Bautzens aufsuchen.

Bautzen

Bautzen ist die Hauptstadt der Ethnie der Sorben. In der Oberlausitz, Niederlausitz und im Spreewald sind unterscheidlichen Gruppen beheimatet. Wer sich für diese slawische Kultur und Tradition in Deutschland interessiert, kann bei seinem Besuch dieser größeren Kreisstadt das Sorbische Museum Bautzen gern besuchen.

Die "Gedänkstätte Bautzen", eine Haftanstalt in Sachsen mit Geschichte der politischen Gefangenen über verschiedene politische Systeme hinweg.

Für den Naturfreund bieten sich ein paar kurzweilige persönliche Rundgänge oder Entdeckungen an. Wer gern die Umgebung mit den Rad erkunden möchte, sind Radtouren von 40 km im Durchschnitt auf den Activity App´s aufgezeichnet.

Panschwitz Kuckau und Burgwall

Wer die Lane B96 entlang fährt, kann gern seine Sinne für die Natur und Umwelt prägen.

Die Naturschutzstation in Neschwitz bietet verschiedene Aktionen und Vorträge für interessierte Besucher an.

 

Das Kloster Panschwitz Kuckau sollte einen Kurzstop auf der Reise der Lane B96 beinhalten.

Westlich von Neschwitz, mit einem Barockschloss versehen, befindet sich das berühmte Kloster St. Marienstern in dieser Region, welches sich auf das Jahr 1248 mit seiner Gründung berufen kann.

Eine guterhaltene Befestigungsanlage eines Burgwalles findet man in der "Ostroer Schanze", südlich von Panschwitz Kuckau.

Umgebung Senftenberg´s

Im südbrandenburgischen Einzugsgebiet rund um Senftenberg, kann der Reisende auf der Lane B96  kleine und große Attraktionen aufsuchen.

Dazu gehört eine Siedlungsanlage aus der Eiszeit mit einem Burgwall. Zwischen Sedlitz und Senftenberg kann man die  devastierte Anlage entdecken.

Ein Besuch des Schloss und Festung von Senftenberg, könnte den Aufenthalt oder die Durchquerung dieser Stadt verlängern.

Wanderungen und Radwanderungen in der Nähe des Standortes sind unter Outdooractive für Aktive zu finden.

Klettern im Seenland nicht möglich?

Doch, dann steckt Eure Kletterausrüstung ein und die Landmarke Sedlitzer Turm mit Schwierigkeitsfaktor 4 wird dem Kletterer seine Achtung schenken.

 

Eine Liste von Aussichtstürmen in dieser Region des Lausitzer Seenlandes habe ich verlinkt. Dazu gehört ebenso die Aussicht vom Aussichtsturm am Senftenberger See. In 30 m Höhe erhält der Besucher einen wunderbaren Blick über diese Landschaft. Entstanden in der Eiszeit geprägt durch den Braunkohleabbau.

Einen Abstecher einer längeren Reise auf der Lane B96 ist der Besuch der Stadt Bad Muskau, an der deutsch polnischen Grenze, ca. 60 km östlich der Fernverkehrsstrasse.

Highligts sind der 830 ha große und Europas schönster Landschaftspark des Herrmann Fürst von Bückler - Muskau und UNESCO - Kulturerbe sowie das erweiterte Umfeld dieser einzigartigen geologischen Landschaft, mit dem Muskauer Faltenbogen.

Industriefossile

Die Region der Lausitz ist geprägt vom Tagebau nach Braunkohle. Dieser Rohstoff entstand vor ca. 15 - 20 Mio Jahren und prägt dieser und angrenzende Regionen bis heute.

Seit Ende des 19 Jhh wird Braunkohle in Tagebauen abgebaut. Ihre Flöze sind in einer Tiefe von 40 bis 120 m und bis zu 20 m stark. Umsiedelungen, Entwässerung, Abraumhalden sowie die Rekultivierung in Seen, Biotope und Landschaften sind Zeugen dieses Reichtums und Eingriffes in die Natur.

Zeitzeugen als Industriefossilien mit gigantischer Größe findet der Gast mit dieser Landschaft.

Dazu gehört das Besucherbergwerk F60 mit verschiedenen Attraktionen für Kind und Kegel

Einen Eindruck des Wechsels in eine neue Kulturlandschaft, kann man im Lausitzer Seenland in Großräschen im Besucherzentrums der IBA - Terrassen  des Größraschener See´s an der LaneB96 erkunden.

Windmühlen

Windmühlen sind in der heutigen modernen Zeit Wahrzeichen einer Energiewende. Doch ist es NEU?

An der Lane B96 gibt es einige historische Windmühlen zu besichtigen. Es sind klassische Bockwindmühlen, in denen Getreide gemahlen wurde bzw. anteilig gemalen wird. Westlich von Luckau, in der Gemeinde Lebusa befindet sich eine der ältesten Mühlen dieser Konstruktionsweise Im Jahr 1686 wurde diese erwähnt und 1753 wurde jene schon in einer Karte benannt. 

Weitere Mühlen, die auf der Reise entlang der Lane B96 kurzweilig betrachtet werden können, befinden sich in

Kottmarsdorf, in der Nähe der Spreequelle sowie die Bockwindmühle in Neschwitz , Ortsteil Luga.

Naturbeobachtungen

Wer auf einer Reise entlang der LaneB96 ist, konzentriert sich auf den Verkehr. Sein Ziel könnten die aufgelisten Entdeckungen diese Homepage sein.

Doch auf einem Roadtrip sollten Naturbeobachtungen nicht ausgeschlossen werden. Vielleicht ergaben sich im Zittauer Gebirge erste Momente. Wenn man dem Urstromtal und der Seenplatte entgegen fährt, sind zu besonderen Jahreszeiten Naturbeobachtungen an speziellen Orten gegeben.

Nach Dabern in Bornsdorf führt eine Strasse nach Wannichen, durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken.

In Wannichen können Naturbeobachter in Sielmanns Naturlandschaft ab Ende August bis Anfang Oktber die Kraniche zu ihren Schlafplätzen beobachten.

In der Nähe befinden sich der Campingplatz "Am Waldsee" .

 

Eine Alternative ist Mecklenburg Vorpommern. Die vielen Seen und landwirtschaftlichen Betriebe sowie "fast" unberührte Natur, ermöglicht Naturbeobachtungen.

Von Neubrandenburg in Richtung Nordwesten befindet sich der Galenbecker See. Auch hier sind Beobachtungen möglch an dem Kranichblick in der Nähe von Heinrichswalde.

Nicht nur die Kraniche stehen im Focus, auch andere geschützte Tiere der Avifauna bis Säugetiere.

Morgen- und Abendstunden ermöglichen eine besondere Beobachtungszeit.

Baruth /Mark

Findlinge - sind einzeln liegend große Steine, die durch die Gletscher in der Eiszeit und das Schmelzen des Wassers an dem jetzigen Standort abgelagert wurde.

In Merzdorf unweit von Baruth an der Lane B 96 befindet sich ein Naturdenkmal jener Epoche der Erdgeschichte.

In Brandenburg befinden sich einige "Findlingsparks", jedoch weit abseits der Lane B96.

Seenplatte

Der barocke Schlosspark in Neustrelitz ist ganzjährig geöffnet. 

Orangerien, Alleen, Tempel und Skulpturen prägen diesen weitläufigen Park. Die Anlage wurde um 1730 errichtet.

Auftragsgeber war Herzogin Doretha Sophie. Der Kunstgärtner Christoph Julius Löwe führte die Gestaltung dieser Anlage durch. Das Schlendern durch den großen Garten birgt einige Überraschungen.

In der Schlosskirche sind temoräre Ausstellungen zu besichtigen.

Bei Usadel, einem Parkplatz, ca. 10 km nördlich von Neustelitz, befindet sich unweit die Eugen-Geinitz-Sicht. Franz Eugen Geinitz (1854-1925) war Geologe und Mineraloge indem 1889 zur Gründung der Großherzoglichen Mecklenburgischen Geologischen Landesanstalt beitrug und deren Direktor er wurde.
Zum Gedenken an ihn und seine Tätigkeit wurde 2013 diese geotouristische Sehenswürdigkeit eingeweiht.

Es bietet sich ein eindrucksvoller Blick über die Eiszeitlandschaft um den Flachwassersee Lieps.

 

Auf der Reise gen Norden biegt der Fahrer rechtseitig auf der LaneB96 zur Stadt Burg-Stargad ab.

Ein Zwischenstop dieses idyllischen Ortes und seiner Umgebung, speziell der Besuch der "Höhenburg Stagard" ermöglicht eine erholsame Pause.

 

In Altentreptow, an der A20 und ehemaligen Strecke der Lane B96 nördlich von Neubrandenburg gibt es ebenfalls ein Naturdenkmal eines Giganten aus der Eiszeit zu besichtigen, einen Findling. Er ist der nun als der größte Deutschlands kategorisiert worden, mit einem Gewicht von ca. 450 Tonnen.

Geschichte des Öl´s

Auf dem Weg auf die Insel Rügen und nach der rasenden Fahrt auf der A20 kommt der Reisende in Richtung Stralsund an den Stellplatz "Rügenzubringer" mit einem kleinen Imbiss. Auf der L30 gen Norden erreicht man nach ca. 3,5 km Reinkehagen.

Hier befindet sich ein einzigartiges Museum, jedoch im heutigen Diskurs, der Dekarbonisierung, ein schwieriges Thema zu zuordnen, das Erdölmuseum Reinkehagen.

In 2300 m Tiefe wurde 1961 mit dieser Bohrung in der DDR erdölfundig, Ein Förderverein begleitet dieses naturwissenschaftlich technisches Museum in Mecklenburg - Vorpommern.

Wer somit tiefgründige Information erhalten möchte, dem empfehle ich einen Stop hier.

Öffnunszeiten findet Sie unter dem angegebenen Link.

Insel Rügen

Die Insel Rügen läd zur Erholung ein. Mit seiner ausgeprägten touristischen Strucktur von Stränden, Radtourabschnitten, Hotelanlagen und individuellen Angeboten.

Einen geologisch und biologischen Höhepunkt ist der Besuch des Nationalparks Jasmund.

Im Norden der Insel ist der bekannte Kreidefelsen "Königsstuhl" als UNESCO - Weltkulturerbe mit einer Höhe von 118m und dem vor Ort befindlichen Nationalparkzentrum ein natürliche Schönheit.

Als Abschluss der Reise aus dem Süden in den Norden entlang der LaneB96 ist der Besuch ein muss.

Führungen oder eigene Entdeckungen werden das Ende der Reise krönen.

 

Eine Fahrt mit dem "Rasenden Roland" mit dieser Kleinbahn von Puttbus nach Göhren und zurück kann aller zwei Stunden vollzogen werden. 

Erinnern wir uns zu Beginn der Reise? Schmalspurbahnen begleiten Abschnitte zu Beginn und am Ende der Reise auf der LaneB96.

 

Einen Tagesausflug nach Stralsund ist jederzeit empfehlenswert.

Ob die restaurierte Innenstadt zu besichtigen oder die Museen vor Ort. Hier bietet sich das Deutsche Meeresmuseum als ein Highlight an. Verschiedene Küstenabschnitte und das Leben im Meer der nördlichen Hemisphäre sind mit Aquarien und Utensilien sowie Vorträgen ausgezeichnet dargestellt.

Kuttertouren oder auch Hochseeangeln können in der Stadt unter anderem gebucht werden. Das Reich des Ozeanes und seine Nebenmeere, wie die der Ostsee, geraten somit in den Blick des Besuchers.